Zwischen Parkwiese, Glasfaser und Videoüberwachung.
Bedburg, Halle (Saale) | Juli 2026 - Auf den ersten Blick ist es ein ganz normaler Sommertag auf der Ziegelwiese in Halle. Menschen sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs, daneben Grünflächen, Wege und Bäume. Dazwischen arbeiten drei SANY Minibagger. Sie ziehen Gräben, öffnen Anschlussstellen und bereiten die Fläche für neue Leitungen vor.
Doch was hier entsteht, hat einen ungewöhnlichen Zweck. Auf der Peißnitzinsel soll künftig Videoüberwachung für mehr Sicherheit sorgen. Hintergrund sind Straftaten und Sachbeschädigungen, die es in der Vergangenheit immer wieder gegeben hat. Damit die Kameras später funktionieren und miteinander verbunden werden können, muss zunächst die Infrastruktur unter die Erde. Glasfaserleitungen und Leerrohre werden verlegt und bis zu einem zentralen Sammelpunkt geführt. Genau dafür ist das Team von Elektro Würkner vor Ort.
„Das ist jetzt eine Sonderbaumaßnahme, die nicht alltäglich ist“, sagt Geschäftsführer Olaf Würkner. Und tatsächlich steckt hinter dem scheinbar einfachen Kabelgraben deutlich mehr, als man von außen vermuten würde.
Mitten im Park ist Fingerspitzengefühl gefragt
Auf einer freien Baustelle ließe sich vieles einfacher lösen. Auf der Ziegelwiese gelten andere Bedingungen. Die Arbeiten finden mitten in einer öffentlichen Grünanlage statt. Radfahrer und Spaziergänger bewegen sich unmittelbar am Baufeld vorbei. Für das Befahren der Grünflächen mussten Genehmigungen eingeholt werden. Gleichzeitig liegen im Boden bereits bestehende Leitungen und Medien, die beim Öffnen der Trassen keinesfalls beschädigt werden dürfen. Für Würkner ist genau das typischer Kabeltiefbau.
„Im Kabeltiefbau bewegen wir uns oft auf vorhandenen Trassen, wo wir 60 Zentimeter tief schachten und ein Rohr oder ein Kabel vorfinden, so dass man da wirklich sehr feinfühlig arbeiten muss, um dieses nicht zu beschädigen.“ Hier zeigt sich auch, warum die SANY Minibagger für das Unternehmen eine so große Rolle spielen. Sie müssen kompakt genug sein, um auf engen und sensiblen Flächen arbeiten zu können. Gleichzeitig verlangt der Kabeltiefbau präzise Bewegungen, weil wenige Zentimeter darüber entscheiden können, ob eine vorhandene Leitung unversehrt bleibt.
Von einem einfachen Test zu 35 Maschinen
Dass heute ein großer Teil des Baggerfuhrparks von Olaf Würkner aus SANY Maschinen besteht, war 2016 noch keineswegs selbstverständlich. Damals kam Würkner erstmals mit der Marke in Kontakt. Ein Vertreter stellte die Maschinen vor, ein Gerät wurde getestet. Zunächst war durchaus Skepsis vorhanden. „Am Anfang haben wir schon gedacht: Okay, wir legen uns jetzt eine neue Marke zu, die zwar relativ preiswert ist, aber trotzdem Geld kostet.“
Entscheidend war deshalb nicht der erste Eindruck, sondern das, was die Maschinen anschließend im Betrieb gezeigt haben. „Es hat uns aber dann im Laufe der Zeit überzeugt, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis zur Qualität prima passt.“
Aus einem Testgerät entwickelte sich eine langfristige Zusammenarbeit.
Heute umfasst der Fuhrpark rund 35 SANY Maschinen. Jedes Jahr werden abhängig von Betriebsstunden und Bedarf weitere Geräte ausgetauscht. „Das schwankt im Jahr zwischen zwei, drei oder vier Maschinen.“ Für Würkner ist das vor allem eine wirtschaftliche Entscheidung. Maschinen, die ihre vorgesehene Laufzeit erreicht haben, gehen aus dem Fuhrpark und werden durch neue ersetzt, damit die Kolonnen weiterhin effizient arbeiten können.
„Die Maschinen laufen tadellos“
Nach inzwischen rund zehn Jahren mit SANY kann Olaf Würkner die Maschinen nicht mehr nur nach einem kurzen Test beurteilen. Sie laufen täglich auf Baustellen und müssen dort dieselben Aufgaben übernehmen wie die Vorgängermaschinen etablierter Hersteller. Seine Einschätzung fällt entsprechend klar aus: „Aus der Erfahrung kann man sagen: Die Maschinen leisten ihren Dienst genauso wie bei jedem anderen Markenhersteller.“
Auch bei Reparaturen sieht Würkner keine ungewöhnlichen Auffälligkeiten. „An den Maschinen, verschleißmäßig, also Hydraulik oder Motor, haben wir keine Probleme.“ Natürlich gibt es bei Maschinen, die täglich im Tiefbau arbeiten, Verschleiß. Ketten, Bolzen und andere beanspruchte Komponenten gehören für ihn zum normalen Betrieb. Auch die Mitarbeitenden, die täglich auf den Geräten sitzen, bestätigen diesen Eindruck. „Unsere Leute, die mit den Geräten arbeiten, schätzen die Zuverlässigkeit und den geringen Serviceaufwand.“
Mehr bewegen heißt nicht immer mehr Erde bewegen
Genau deshalb passt Olaf Würkner zur SANY Kampagne „Der, der mehr bewegt.“ Denn „mehr bewegen“ bedeutet hier nicht, möglichst hohe Tonnage in möglichst kurzer Zeit umzusetzen. Es bedeutet, Infrastruktur zu schaffen. Ein rund 60 Jahre altes Unternehmen weiterzuentwickeln. Rund 220 Mitarbeitende und zahlreiche Kolonnen zuverlässig auszustatten. Neue Technik in bestehende Städte zu bringen. Und Maschinen danach auszuwählen, ob sie im täglichen Einsatz wirtschaftlich funktionieren.
Auf der Peißnitzinsel zeigt sich das im Kleinen: Drei kompakte SANY Bagger öffnen den Boden, damit später Glasfaserleitungen eine Videoüberwachung verbinden können und für mehr Sicherheit im Park sorgen. Für Olaf Würkner ist die Entscheidung für SANY nach fast zehn Jahren längst keine Grundsatzfrage mehr. „Die Maschinen leisten ihren Dienst genauso wie bei jedem anderen Markenhersteller.“ Und seinen eigenen Bezug zum Kampagnenmotto bringt er noch direkter auf den Punkt: „Wer mehr bewegen will, muss mit SANY arbeiten.“
Video zur Pressemitteilung: https://youtube.com/shorts/XAIgouHkMhk?feature=share
Über die Putzmeister Gruppe
Die Putzmeister Gruppe entwickelt und produziert technisch hochwertige Maschinen in den Bereichen Betonförderung, Autobetonpumpen, Stationäre Betonpumpen, Verteilermaste und Zubehör, Anlagentechnik, Rohrförderung von Industrie-Dickstoffen, Betonspritzen und -Transport im Tunnel und unter Tage, Mörtelmaschinen, Verputzmaschinen, Estrichförderung, Injektion- und Sonderanwendungen. Marktfelder sind die Bauindustrie, Berg- und Tunnelbau, industrielle Großprojekte, Kraft- und Klärwerke sowie Müllverbrennungsanlagen weltweit.
Sitz des Unternehmens ist Aichtal, Deutschland. Mit über 4000 Mitarbeitenden erwirtschaftete das Unternehmen 1 Milliarde Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2024.
Über SANY Baumaschinen – supported by Putzmeister
Seit dem 01.11.2024 hat Putzmeister die vollumfängliche Vermarktung für SANY Baumaschinen-Produkte in der DACH Region übernommen.
Putzmeister folgt damit der globalen Expansionsstrategie, nachdem bereits im iberischen Raum, der Türkei und Australien der Vertrieb für ausgewählte SANY Produkte übernommen wurde.
Über SANY
SANY Heavy Industry aus Changsha gehört zu den größten Herstellern von Baumaschinen weltweit, mit einem Umsatz – der SANY Group – von rund 17,9 Mrd. Euro im Jahr 2024. Das 1989 gegründete Unternehmen bietet ein breites Produktportfolio mit über 18 Produktfamilien und mehr als 500 Maschinenmodellen. Dieses wird von knapp 60.000 Mitarbeitern weltweit entwickelt, umgesetzt und vertrieben.


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